Die Horden des Unterreichs

Es war einmal ...

eine mit sich und ihrer kleinen Welt vollkommen zufriedene Prinzessin. W?hrend sie in ihrem Zimmer sa?, dass nicht gro? war, aber auch das Schloss war nicht gro?, sah sie hinaus, durch eines der kleinen Fenster, auf einen ebenso kleinen Hof und dort auf die nicht gr??eren Menschen. Alles, so schien ihr, war klein und behaglich. Die gro?e Bedeutung hatte sich im Laufe der Tage verloren und war verwischt von Wind und Wetter.

Die ganze gro?e Welt wurde so klein, dass sie in eine kleine Kiste passte. Eine Spielzeugkiste voll mit gro?en Abenteuern und wahren Helden. Staub liegt darin und Spinnenweben dar?ber. Denn die Kiste ist alt geworden und br?chig. Ihr Glanz ist verblasst und das Gold angelaufen. Ihre Perlen schimmern nicht mehr, es bl?ttert der glitzernde ?berzug auch von den sch?nen Puppengesichtern. Und trotzdem - und trotzdem hat sie noch den Schl?ssel. Alt und angelaufen, verrostet, aber noch nicht zerbrochen.

Der Schl?ssel f?r eine ganze Welt.

1.11.05 13:52


Geschichten, Mythen und Sagen

Es war einmal ...

einer dieser Tage an denen das Licht schon weg ist, obwohl der Tag noch in Blut und Knochen pulsiert. Zu einer Stunde die sich mit einem lautlosen Prickeln unter der Haut schl?ngelt und in einem Augenblick der in tausend Kistallsplitter zerspringt wenn ein unvorsichtiger Atemhauch ihn trifft.

In einem solchen Moment der absoluten Stille schweben die T?ne in blassen Farben durch den Raum der D?mmerung und malen halbseidene Gedanken in das Nimmerland des eigenen Geistes.

In dieser Stunde geh?rt das letzte Wort einem Fremden, geborgt von einem Freund:

?Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaften macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.?
|Werner Heisenberg|

Dazu bleibt schlie?lich nur die Frage - "Wie weit ist der Becher schon geleert und wie klar die Fl?ssigkeit darin?"
2.11.05 17:45


Ganz Normal

(Es war einmal ...)

der ganz normale Alltag im Hause Nimmerland zieht morgen wieder ein:

1. Aufstehen, Bad aufsuchen, Anziehen und das Bett machen.

2. Fr?hst?ckstisch von Aschenbechern, Zeitungen und benutztem Geschirr entr?mpeln, kurzentschlossen dann ganz abr?umen, Almased mischen und selbiges Fr?hst?cken, die erste Cola Light Flasche ?ffnen.

3. Raufgehen und den Hund aus dem zerw?hlten Bett schmei?en, Hunde runter scheuchen und aufkeimenden Zwist mit Leinengerassel unterbinden und dann mit beiden raus gehen.

4. Potentiell nasse Hunde abtrocknen und verfluchen, Bett nochmal machen, Boden fegen und wischen und dabei die nassen Hundepfoten ignorieren.

5. Geschirr vom vorhergegangenen Mittagessen, Abendbrot, Nachtschmaus und Fr?hst?ck sp?len, K?che putzen, Staubwischen und das Fensterputzen vernachl?ssigen.

6. Blumen gie?en oder wenigstens aus den Augenwinkeln so angucken als ob, Post reinholen und die H?lfte der Post wegwerfen.

7. Bewerbungen oder die entsprechenden Vorlagen schreiben, Studieninformationen raussuchen und erweitern, Gedanken dar?ber machn was ach Ablauf der Bewerbungsfrist diesen Tagepunkt ersetzten wird.

8. Bad reinigen und dann die wei?en Kacheln verfluchen, bevor das Badewasser endlich hei? einl?uft.

9. Buch suchen, nicht finden, f?r anderes Buch entscheiden und schlie?lich National Geographic lesen.

10. Vergessenes Badewasser ablaufen lassen, Zimmer aufr?umen und die zweite Cola Light Flasche ?ffnen.

11. - 15. Geschwister anwesend: Tag variabel.

2.11.05 18:00


Kapitel Zweiundzwanzig

Es war einmal ...

nur eine Binsenweisheit:

"Hach, dagegen l?sst sich nichts machen",
sagte die Katze, "hier sind alle verr?ckt.
Ich bin verr?ckt. Du bist verr?ckt."
"Woher wei?t du denn, dass ich verr?ckt bin?"
fragte Alice. "Musst du ja sein", sagte die Katze,
"sonst w?rst du doch gar nicht hier."


Lewis Carroll

3.11.05 16:04


Bitte nur ein Wort

Es war einmal ...

aus gegebenem Anlass:
"K?ss mich, ich bin ein Frosch!"
4.11.05 20:51


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