Antike

Es war einmal ....

... Das Menschentier

Der Mensch ist ein recht interessantes Exemplar ‚Leben’. Gleich einem Insekt schwärmt er meistens in der Masse und reflektiert sich und sein Handeln über andere vermeidliche Individuen. Nach außen hin wahrt er eine hübsche, freundliche Maske. Sie spiegelt alle jene, viel gepriesenen guten Werte wider. Da ist das herzliche Lächeln, das verschwörerische Zwinkern, die fröhliche Stimme und die mitfühlende Hand. Eine ganze Reihe an Menschen ist selbstlos. Eine Tugend in der sich das Exemplar Mensch seid vielen Jahrhunderten beständig übt. Alles in Allem gibt der Mensch also ein verträgliches, gesellschaftsfreundliches und in seinem Wesen ‚gutes’ Leben ab.
Das kann allerdings nicht alles sein, wie wir aus unzähligen Esoteriklehren wissen. Es gibt immer das Gute und das passende Böse. Alles andere wäre unrichtig und der Mensch, der nur eine Seite dieser gepriesenen Medaille inne hat müsste sich unserem Verstand entheben. Die Frage was er dann wäre als Mensch könnte interessante Thesen aufwerfen, soll hier aber nicht weiter debattiert werden. Wir wissen alle was an ihrem Ende stünde.
Kommen wir also zu dem ‚Bösen’ des Menschen zurück. Es bietet sich dabei eine unfreundliche, ziemlich bildliche Beschreibung an. In dem hübschen Exemplar Leben hat sich ein etwas weniger hübsches Exemplar Leben eingenistet. Dieses andere Leben hockt in dem Nest Mensch wie ein kleines Biest. Auf kleinsten Raum kompensiert er das was das Exemplar Mensch anders nach außen trägt. Jedes verlogene Lächeln und an den Haaren heran gezogene Mitleid findet seinen Spiegel und seine Wurzel in diesem kleinen Biest. Das Biest muss nicht groß sein, denn es wird sich in der Insektengesellschaft der Menschen nicht ausbreiten können, dazu bedarf es dem Guten Wesen Mensch. Unter diesem Deckmantel also existiert es und wuchert langsam vor sich hin ohne zu wachsen.
So stellt sich der Mensch als doppelgesichtiges Wesen da. Darauf erpicht gut und freundlich zu sein, nährt es das weniger gute und unfreundliche Biest in sich. Die einzige Frage die sich uns stellt, die wir das Wesen beurteilen, ob das gute und freundliche das ist wofür wir es halten. Und wie unser Urteil ausfiele, wenn sich die Seiten verkehrten.

Mein Biest hat schmale Augen die vor Eifersucht giftiggelb glühen. Es hockt mit dem Rücken zur Wand und speit ätzende Galle vor Wut. Hässliche Fratzen schneidet es und schärft die vor Hass verkrüppelten Krallen an den nachgiebigen Wänden. Ein Wort nur reicht, damit es mit wutverzerrtem Gesicht seine Zähne tief wie Dolche in das Fleisch schlägt und Krankheit und Seuchen schürt. Es ist ein hässliches bösartiges Tier das kalt lacht und sich die Augen aus dem Kopf reißt um sie selber voll Verachtung auf Andere zu speien.
31.10.06 17:42
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


desChamps (5.11.06 05:35)
..*smile* nun die Antwort auf die sich mir gezeigte Frage wäre: das die Menschen sich nur in sofern unterscheiden wie sie ihren eigenen Schwächen,welchre sie Herr wurden, bei anderen Menschen erkannt umgehen. Ist ihr inneres von der Angst zerfressen nicht einem anderen blank eine eigene Schwäche zu präsentieren aus der Angst heraus diese schwächliche Natur würde mit der Präsentation flanieren und weitere schwächlinge anziehen die sich wie Geier auf Aas stürzen - Ich sage dazu nur Geier haben beachtliche Flügelspannweiten im vergeleich zu anderen Vögeln aber es sind nun mal keine Räuber sie sind evtl Taktiker, ausdauernd, Meister in Geduld ABER sie reißen keine Beute sie Jagen nicht. Ihre Taktik ist zwar ausreichend um etabliert genug zu sein Fortbestand zu wahren. Doch die Jagd ist ein Anspruch an seine Beute - Gute Jäger essen eben Erstklassig...

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